Marion Osmann
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- 36 hours - when are we there?-

Fotografien einer Reise von Wien an die französische Atlantikküste, 2014


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Laserausbelichtung Fuji Archive glänzend / ACRYL Kaschierung auf 3mm Dibond, Rahmung Artbox aus Aluminium/ 120x80cm / AUFLAGE: 3+1


Wann sind wir endlich da? Wir müssen wo hin, um anzukommen. Wenn ich dort bin, kann ich erst sein. Dort-Sein-Wollen. Ersehntes Landen. Wir schauen durch einen kleinen Rahmen unserer Möglichkeiten, als hätte die Welt da draußen nichts mit mir zu tun. Wie ein Strom lädt uns dieser Moment ein hinein zu schauen. Zur gleichen Zeit zieht die Welt an uns vorbei, unbeachtet, ungesehen, unerlebt, unerfahren. Die Aufmerksamkeit nicht auf die endlose Schönheit, die unbeschreibbare Vollkommenheit gerichtet. Der Daumen zeigt zurück, von dort wo wir herkommen. Wir teilen die gleiche Realität und sind dennoch versunken in unserer eigenen Geschichte. Die Welt um uns findet statt, ohne dass wir darin stattfinden. Schlafend bis wir aufgeben ankommen zu wollen, und in diesem Aufgeben aufwachen und den Wind auf unserer Haut durch die Haare brausen fühlen. Der Rahmen dazu da, um sich hinaus zu lehnen. Das Wollen verschmilzt anstrengungslos bewegt mit dem Moment selbst.



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- IM MOMENT -
Fotografien einer Reise .. 2010-2013




„Als kleines Mädchen hatte ich den Wunsch, einen geheimnisvollen Knopf zu besitzen, den ich drücken könnte, um einen besonderen Moment einzufangen. Und ihn dann in eine kleine Kiste zu geben, die ich jederzeit öffnen kann.“ Marion Osmann hat diesen Knopf an ihrem Fotoapparat gefunden. Sie präsentiert Bilder einer dreijährigen Reise.

Sie zeigt Momente, eingefangen unterwegs zwischen der südsteirischen Heimat und dem neuen Domizil in der Wiener Porzellangasse, wo Osmann seit 2013 mit ihrer fünfköpfigen Familie lebt. „Es war mehr als ein Weg von A nach B. Es war eine Reise von meinem alten Leben in ein neues. Da gehören Umwege dazu!“, erklärt Osmann, warum zwischen der Steiermark und Wien für sie die Normandie, Süditalien, die Toskana und Berlin liegen.

Marion Osmann entwirft Mode und Lebensräume. „Als Fotografin interessiert mich Inszeniertes nicht. Meine Bilder zeigen Gefundenes, Aufgeschnapptes.“ Das kann eine Schafherde sein, die aus Woll- und Wolkenschafen besteht oder ein Kind in einer Schachtel, die zu Höhle, Haus, Körper wird.

Eine Serie zeigt Leintücher auf einer Wäscheleine, mit denen der Wind spielt. Immer wieder eröffnen sich durch sie hindurch neue Ausblicke, entstehen neue Formen.

Osmann fängt Momente: Landschaften in Veränderung, wie die Waldlichtung im Nebel auf einem der Bilder. Aufnahmen aus Bewegung heraus, aus dem Auto fotografiert oder einer Drehung beim Tanz. Schon in der nächsten Sekunde wird alles anders sein – jener eine Augenblick aber ist perfekt. Genau jetzt ist alles möglich. Die zum Teil großformatigen Bilder der Ausstellung sind eine Einladung zur Achtsamkeit und eine Feier des unerwarteten Glücks



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